Petersberg siegt gegen Eiterfeld/L. – rsv-petersberg.de

Petersberg siegt gegen Eiterfeld/L.

       

           

            

                       

Fußball: SG Eiterfeld ist beim 0:5 in Petersberg erstmals ohne jede Chance

16.11.19 Mit Sieg in die Winterpause

„Das war unser erstes und einziges Spiel der bisherigen Serie, in dem ich keine Chance gesehen habe“, urteilte Ante Markesic, Trainer der SG Eiterfeld/Leimbach. 

Kann man so sehen. Mit 0:5 (0:3) bekam sein Team in seinem letzten Spiel des Jahres in der Fußball-Grupppenliga beim RSV Petersberg kräftig eins auf die Mütze. Während sich der Sieger auf Platz sechs verbesserte, beendet Aufsteiger Eiterfeld/Leimbach das Jahr auf Rang zehn.

Manch einer der von Gästeseite mitgereisten Anhänger rieb sich verwundert die Augen, wie fahrlässig, ja sogar naiv ihr Team auf dem Kunstrasen im Waidesgrund zu Werke ging. Über weite Strecken hatte man den Eindruck, die Spieler wussten nicht oder waren überrascht, wie sie sich unter diesen Umständen verhalten sollten. Oder, wie es Markesic vorher ausdrückte: „Heute entscheiden Zweikampfsituationen und Standards.“

Petersberg war hellwach, störte früh, war aggressiver, läuferisch stärker, präsent, handlungsschneller, stets schneller im Erfassen der Situationen – Eiterfeld/Leimbach reagierte, lief ständig hinterher, gewann keinen ersten und erst recht keinen zweiten Ball. „Wo die hinwollten, waren wir schon da“, traf RSV-Coach Jürgen Krawczyk den Nagel auf den Kopf.

Apropos Standards und Zweikämpfe – die ersten drei Tore fielen auf diese Weise. Nach nicht einmal zehn Minuten ging Petersberg in Front: Eckball Ehresmann, Kopfball-Verlängerung Erhan Sarvan am zweiten Pfosten – und Torjäger Boris Aschenbrücker drückte die Kugel per Kopf über die Linie. Michel Ickler nutzte Julian Elms Flanke per Kopf zum 2:0, und Erhan Sarvan verlängerte Adi von Pazatka-Lipinskis Freistoß zum 3:0.

Zuvor schon hatte der Gast mit dem Feuer gespielt, dass der Schiedsrichter dem RSV keinen Elfmeter zusprach, als Keeper Hohmann Ehresmann gefoult hatte (17.) – und dass Thomas Aumann (22.) und Simon Schilling (26.) mit Gelben Karten davonkamen. Eiterfeld/Leimbach war der Tagesaufgabe als Team nicht gewachsen.

Genügte das Defensivverhalten in keinster Weise, waren offensive Akzente kaum sichtbar. Höchstens, als Yannik Hilpert diagonal und gefühlvoll hinter die Abwehr auf Ali Dogru passte, der aber mit dem Abschluss zögerte (36.) – oder als sich David Wollny kraftvoll durchsetzte und mit Dogru kombinierte, Wollnys Abschluss aber missriet (71.).

Stattdessen legte Petersberg im weniger unterhaltsamen zweiten Abschnitt zwei Tore nach: Zunächst traf Sentürk nach Eingabe des eingewechselten Karadavut (55.) – dann setzte Elm im Zweikampf vor dem Strafraum nach und traf mit trockenem Linksschuss. Auch das schien aus Gästesicht symptomatisch.

Petersberg: Motzkus – Marc Aschenbrücker, Bott, Erhan Sarvan – Tranchina, Elm – Ickler, von Pazatka-Lipinski, Sentürk (61. Stupp) – Boris Aschenbrücker (42. Karadavut) Eiterfeld/Leimbach: Hohmann – Hilpert, Schmidt, Schilling, Herber – Aumann, Grob – Gutberlet, Wollny, Kurz – Dogru SR:Henge (Amöneburg),Z: 100 Tore:1:0 Boris Aschenbrücker (9.), 2:0 Ickler (27.), 3:0 Erhan Sarvan (38.), 4:0 Sentürk (55.), 5:0 Elm (73.)

Bericht aus www.hersfelder-zeitung.de/sport

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